GRADSAplus

GRADSAplus ist ein ESF Plus-gefördertes Projekt mit einer zentralen Koordinationsstelle an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), das die Förderung von Early Career Researchers in Sachsen-Anhalt neu vernetzt und weiterdenkt. Das Projekt richtet sich insbesondere an Promovierende, Promotionsinteressierte, Postdocs sowie Betreuende und verfolgt das Ziel, ihre Qualifizierungs- und Entwicklungsbedingungen hochschulübergreifend, bedarfsorientiert und nachhaltig zu verbessern.

Langfristige Ziele sind

  • die Kooperationen und die internationale Anschlussfähigkeit der Hochschulen zu stärken,
  • die Anzahl bewilligter strukturierter Promotionsprogramme zu steigern,
  • ein einheitlich abgestimmtes Angebot zur Guten Wissenschaftlichen Praxis für Promovierende an allen Hochschulen zu ermöglichen,
  • schnellere Promotionen sowie eine höhere Erfolgsquote von Promotionen zu fördern,
  • den Technologie- und Wissenstransfer bereits während der Promotionszeit zu stärken.

Umgesetzt wird dies durch eine enge Vernetzung mit den Projektpartnern, den promotionsberechtigten Hochschulen in Sachsen-Anhalt. Bestehende Unterstützungsangebote sollen sichtbarer gemacht, relevante Akteur:innen zusammengebracht und neue Formate dort entwickelt werden, wo bislang noch Lücken bestehen.

Auf einen Blick

  • Projektname: GRADSAplus
  • Laufzeit: 01/2025-12/2027
  • Förderung: ESF+
  • Förderbetrag: 1.631.494,26€
  • Netzwerk: Hochschulen in Sachsen-Anhalt

Empowering Saxony-Anhalt’s Early Career Researchers: A central platform to bundle knowledge, network opportunities, and unlock potential together.

GRADSAplus setzt inhaltliche Schwerpunkte auf zentrale Themen der Nachwuchsförderung in Sachsen-Anhalt:

  • Beratung zur Antragstellung für strukturierte Promotionsprogramme
  • die Entwicklung moderner Betreuungskonzepte für Promotionen
  • Unterstützungs- und Qualifizierungsangebote für Postdocs
  • die Förderung der Guten Wissenschaftlichen Praxis durch Ausbau der Strukturen, Vernetzung und Aufbereitung von Inhalten
  • die Stärkung von Industriepromotionen und berufsbegleitenden Promotionswegen

GRADSAplus arbeitet rund um seine zentralen Themen bedarfsorientiert, vernetzt und hochschulübergreifend. Ziel ist es, Angebote in Sachsen-Anhalt besser aufeinander abzustimmen, Bedarfe sichtbar zu machen und Lücken gezielt zu schließen. Die Koordinationsstelle bringt dafür Hochschulen, Fakultäten, Graduierteneinrichtungen und weitere Partner zusammen. So werden Wissen und Erfahrungen gebündelt, Synergien genutzt und Konzepte entwickelt, die möglichst an mehreren Hochschulen anwendbar sind.

Je nach Themenschwerpunkt greifen die Unterstützungsangebote auf mehreren Ebenen

  • Mentoring
  • Beratung
  • Workshops
  • Toolbox und Materialien
  • Website als zentrale Plattform
GRADSAplus schafft Mehrwert, indem es Wissen bündelt, Zugänge erleichtert und Vernetzung stärkt. Das Projekt hilft dabei, Förderstrukturen nicht isoliert, sondern gemeinsam weiterzuentwickeln. Der Mehrwert liegt insbesondere in:
  • mehr Transparenz über bestehende Angebote,
  • besserer Vernetzung zwischen Hochschulen und Akteur:innen,
  • Entwicklung von bedarfsorientierten Maßnahmen
  • hochschulübergreifend nutzbaren Konzepten und Leitfäden,
  • einer stärkeren Verankerung von Guter Wissenschaftlicher Praxis,
  • besseren Rahmenbedingungen für unterschiedliche Promotionswege,
  • einer nachhaltigeren Förderung von Early Career Researchers.
Kurz gesagt: GRADSAplus möchte Synergien entfalten, Expertise nutzen, Lücken schließen und den Zugang zu Unterstützung erleichtern.
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