Wofür sind Betreuungsgespräche wichtig?
Betreuungsgespräche sind ein wichtiger Bestandteil der Zusammenarbeit zwischen Promovierenden und Betreuenden. Sie bieten einen festen Rahmen, um den Stand der Promotion zu besprechen, offene Fragen zu klären und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen.
Zusammenarbeit gestalten
- Ziele und Prioritäten festlegen
- Zeit- und Arbeitsplan überprüfen
- Erwartungen und Verantwortlichkeiten klären
- Betreuungsbedarf regelmäßig abstimmen
Austausch und Feedback
- Transparenz über Bearbeitungs-stand
- Fragen und Unsicherheiten klären
- fachliche und persönliche Entwicklung unterstützen
Frühzeitig handeln
- Herausforderungen und Veränderungen ansprechen
- Unterstützungsbedarf erkennen
- gemeinsam Lösungen entwickeln
Betreuungsgespräche gestalten
Eine kurze Vorbereitung kann helfen, dass die gemeinsame Zeit effektiv genutzt wird.
- den aktuellen Stand der Arbeit zusammenfassen
- Fragen und offene Punkte sammeln
- auf Schwierigkeiten oder Verzögerungen hinweisen
- Themen für das Gespräch vorab mitteilen
- mit den aktuellen Arbeitsergebnissen vertraut machen
- Feedback und Fragen vorbereiten
- die vereinbarten Ziele und nächsten Schritte überprüfen
Im Betreuungsgespräch sollte Raum für einen offenen und wertschätzenden Austausch sein. Dabei können sowohl fachliche Inhalte als auch Fragen zur Betreuung und zu den Rahmenbedingungen der Promotion thematisiert werden.
- über Fortschritte und Ergebnisse berichten
- Fragen und Unsicherheiten offen ansprechen
- Erwartungen und Unterstützungsbedarf benennen
- Feedback annehmen und reflektieren
- Rückmeldung zu den bisherigen Ergebnissen geben
- Fragen und offene Punkte gemeinsam klären
- Entwicklungsmöglichkeiten und Herausforderungen ansprechen
- Unterstützungsmöglichkeiten aufzeigen
- Raum für Fragen und Anliegen geben
Das Gespräch sollte möglichst mit konkreten Vereinbarungen enden. So wird aus dem Austausch eine gemeinsame Orientierung für die nächsten Arbeitsschritte.
- nächste Ziele und Prioritäten festlegen
- Aufgaben und Zuständigkeiten klären
- Zeitplan und Meilensteine überprüfen und ggf. anpassen
- notwendigen Unterstützungsbedarf vereinbaren
- nächste Arbeitsschritte und Gesprächstermin festhalten
Good to know - FAQ
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Sinnvoll ist eine regelmäßige Frequenz, die zur Promotionsphase, zum Arbeitsfortschritt und zum individuellen Betreuungsbedarf passt. Entscheidend ist, dass beide Seiten wissen, wann und in welchem Rahmen der nächste Austausch stattfindet.
Tipp: Die Frequenz der Betreuungsgespräche in der Promotionsvereinbarung festhalten.
Eine gute Betreuung ist eine gemeinsame Aufgabe. Sowohl Promovierende als auch Betreuende können Gespräche anregen und Themen einbringen. Es ist sinnvoll, bereits zu Beginn der Promotion zu vereinbaren, wie die Gespräche organisiert werden.
Eine kurze Dokumentation der wichtigsten Absprachen kann hilfreich sein. Sie schafft Verbindlichkeit und verhindert Missverständnisse. Umfang und Form der Dokumentation können individuell vereinbart werden.
Wenn vereinbarte Gespräche wiederholt ausfallen oder kein regelmäßiger Austausch zustande kommt, sollte dies zunächst offen angesprochen werden. Gemeinsam kann geklärt werden, welche Form und Frequenz des Austauschs für beide Seiten praktikabel ist. Bei anhaltenden Schwierigkeiten können die Ansprech- und Beratungsstellen der jeweiligen Hochschule einbezogen werden.
Dokumente zum Download
Coming Soon:
GRADSAplus arbeitet derzeit an einem Leitfaden für Betreuungsgespräche. Dieser soll die Ausgestaltung von Betreuungsgesprächen für Promovierende und Betreuende unterstützen.





